Warum ich das Autogene Training lehre
In der Gegenwart werden Psyche und Geist sehr gefordert. Wir erfahren und erzeugen einschneidende Veränderungen des Arbeits- und Familienlebens. Vor dem Hintergrund globalisierter Bezogenheit kann man von einer umwälzenden Veränderung des gesamten sozialen Feldes sprechen. Diese Situation verlangt von den Menschen psychische Aufmerksamkeit, Willen und Kreativität. Wer mit gestalten will, braucht den Erhalt seiner geistigen Frische, Kraft und Konzentration. Dafür benötigt er auch die Fähigkeit, seinen Geist schnell und regelmäßig zu erholen. Sonst können durch die Vielzahl von Stressoren Blockaden entstehen. Blockaden führen auf Dauer zu chronischen seelischen oder körperlichen Beschwerden.
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Als Psychologe und Psychotherapeut habe ich mich dafür entschieden, Menschen auf ihren Wegen zu unterstützen. Dabei haben mich immer einfache, wirkungsvolle Methoden vorbeugender Maßnahmen in der Psychohygiene fasziniert.
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Für die Verbreitung solcher Methoden möchte ich mich einsetzen. Das Autogene Training gehört zu diesen Methoden. Mit ihm kann man gut Streß abbauen, die Konzentration steigern, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, eigene Ziele entwickeln, den Willen fokussieren, und mehr.
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Noch etwas schätze ich am Autogenen Training: Seine Freiheit und Unabhängigkeit von Autorität. Man braucht für die Methode keinen Super-Experten oder gar Guru. Man braucht dafür auch an kein bestimmtes Weltbild zu glauben. Und man benötigt für die Erlernung und Anwendung keinen großen materiellen Einsatz oder sonstige Ressourcen. Man kann es ganz selbständig und selbstbestimmt praktizieren. Zu Beginn braucht es nur eine gute Vermittlung der Technik und ihre Einübung. Dann kann man sie sein Leben lang autogen, d.h. sich-selbst-erzeugend, anwenden. Das Autogene Training bietet den Einstieg in eine bewußtere Lebensführung. Ich finde, auch das paßt in unsere Zeit.
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unabhänges und selbstbestimmtes Lernen
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